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ZEIT IN DOSEN®

> Wie alles begann

Durch die permanente Beschleunigung der Arbeitsprozesse veränderte sich im Laufe der Jahre fast zwangsläufig auch meine Einstellung zur Zeit an sich. Sie wurde immer knapper und somit auch immer wertvoller.
Vor einigen Jahren (ca. 2005 oder 2006) fiel mir als Reaktion auf eine mal wieder extrem enge Terminvorgabe spontan die Antwort ein, dass man Zeit leider nicht in Dosen kaufen kann und bat um eine realistischere Vorgabe.
Daraus wurde nach und nach so etwas wie ein running gag oder Sinnspruch, der allseits auf große Zustimmung stieß.

> Die Zeit wird immer knapper und wertvoller

Zum Ende des Jahres 2007 entwickelten wir in meiner Design-Agentur für unsere Kunden die alljährliche Weihnachtsaktion, diesmal unter dem Namen „ZEIT IN DOSEN®“, welchen ich mir vorsorglich als Marke eintragen ließ.
Mir wurde klar, dass die Wertschätzung der Zeit mittlerweile (oder vielleicht schon immer?) wohl fast in der ganzen Gesellschaft einen ähnlichen Stellenwert hat wie für mich selbst. In Presse-Berichten las ich, man solle doch mal etwas von seiner Zeit verschenken anstatt irgendwelche Verlegenheits-Geschenke zu kaufen.
Ich habe das selbst auch schon getan, aber es fehlte einfach immer eine ansprechende Präsentation, die ich z. T. sehr aufwändig basteln musste.

> Weiterentwicklung zum „richtigen“ Geschenkartikel

Also habe ich das Konzept „ZEIT IN DOSEN®“ weiter entwickelt zu einem „richtigen“ Geschenkartikel. Es war mir wichtig, dass die Beschenkten – sofern sie es denn wollen – die Dose weiter verwenden können, z. B. als Tee- oder Kaffee-Dose. Dafür muss das Etikett rückstandsfrei entfernt werden können, ohne die wertvolle mattierte Dose zu beschädigen. Also darf das Etikett nicht komplett verklebt werden. Es wird nur an den Enden mit einem speziellen Klebeband von Hand präpariert und ausschließlich im Überlappungsbereich verklebt. Das Klebeband muss halten und gleichzeitig ist es unproblematisch zu entfernen. Aber das geht, ebenso wie auch die Schleife des roten Bandes und das Einrollen der Gutscheine, nur von Hand.
Zum Gesamt- Konzept gehört auch, dass die sehr zeitintensive Konfektionierung des Artikels nicht einfach billig im fernen Osten stattfinden kann.
Wenn die erwünschte Wertschätzung transportiert werden soll, muss sie in allen Details glaubwürdig und stimmig sein. So entstand die Zusammenarbeit mit Lebenshilfe-Werke Trier, wo alles in Handarbeit fertig gestellt wird.

> Aktueller Bericht im Trierischen Volksfreund, 14.12.2010

> Video Produktpräsentation


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